Hier ist unser erstes "Foto der Woche" für 2025! Es wurde am 22. Dezember von Marie Colling aufgenommen und uns von Dylan Herman geschickt. Es handelt sich um ein Foto des Weihnachtskonzerts der Gruppe Magnificat Melody, das in der Kirche Sainte Julienne in Verviers stattfand.

Wussten Sie schon?
Auf dem Bildschirm, auf dem Foto, können wir einen Ausschnitt aus dem Lied "Tu viens renouveler la terre" von Jean-Luc Jacquenot und Bernard Quenot, komponiert von Jo Akepsimas, sehen. Hier sind die vollständigen Texte dieses etwas besonderen Weihnachtsliedes:
Refrain :
Du kommst, die Erde zu erneuern
Und uns zum Sommer zu führen,
Du, kleines Kind, das nichts eilt,
Du sollst nicht geweckt werden.
Strophe 1 :
Sie sind bereits in der Erde gepflanzt,
Auf dem Hügel, wo du geboren wurdest,
Der Weizen, der Wein und der Feigenbaum...
Du sollst nicht geweckt werden.
Über den Wegen aus Erde,
Werden wir dir bis zum Sommer folgen.
Strophe 2 :
Sie ist bereits in der Erde gepflanzt,
Auf dem verödeten Hügel,
Der Dornstrauch, um dich zu krönen...
Du sollst nicht geweckt werden.
Über den Wegen aus Stein,
Werden wir dir bis zum Sommer folgen.
Strophe 3 :
Er ist bereits in der Erde gepflanzt,
Auf dem verlassenen Hügel,
Das Holz, an dem du genagelt wirst...
Du sollst nicht geweckt werden.
Über die Wege des Kalvarienbergs,
Werden wir dir bis zum Sommer folgen.
Strophe 4 :
Sie ist bereits in der Erde gepflanzt,
Auf dem erleuchteten Hügel,
Der Stein, der zerschlagen wird...
Du sollst nicht geweckt werden.
Über die Wege des Lichts,
Werden wir dir bis zum Sommer folgen.
Während dieses Lied mit einem Refrain beginnt, der das sanfte Bild des schlafenden Jesuskindes in der Krippe beschreibt, ruhig und friedlich, weben die Strophen des Liedes eine subtile Verbindung zwischen dem Ereignis der Geburt und der Passion Christi.
Durch die Worte "Weizen, Wein und Feigenbaum" bezieht sich dieses Lied direkt auf das letzte Abendmahl Christi, wo im Brot und Wein bereits die Ankündigung seines Opfers verborgen liegt. "Auf dem verödeten Hügel", "Der Dornstrauch, um dich zu krönen", "Das Holz, an dem du genagelt wirst": Die Strophen beschreiben den Weg, der zum Kreuz führt, als ob dieses Ereignis schon im Keim in dem Kind in der Krippe enthalten ist. Weihnachten ist nicht nur ein isoliertes Ereignis, sondern wird bereits im Licht der Auferstehung gelesen.
Diese Verbindung zwischen Weihnachten und Ostern, zwischen der Freude der Geburt und dem Gewicht des Kreuzes, kann eine Quelle der Reflexion für das Heilige Jahr unter dem Zeichen der Hoffnung sein, das gerade begonnen hat. Das Lied erinnert uns daran, dass in allen Umständen die Hoffnung bleibt, genährt durch den Glauben, der die gesamte christliche Geschichte durchzieht, von der Krippe zum Kreuz und darüber hinaus. Die Worte rufen uns auf, diesem Weg des Lichts zu folgen, nicht nur als Erinnerung an einen vergangenen Tag, sondern als Einladung, heute in der Hoffnung zu leben.
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C.D.